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Die ersten 30 Tage als Referendarin

Datum:

07.01.2021

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Herzlich Willkommen bei Fieldfisher – und genau so wurde ich auch willkommen geheißen: herzlich!

Trotz „lockdown light“ startete ich, Marion Kulbach, meinen ersten Tag bei Fieldfisher Hamburg im Büro – mit Abstand und Maske. Nach einer kleinen Einführung und Sicherstellung, dass ich alles Notwendige an technischem Equipment für’s Home Office habe, begrüßte mich trotz allem das halbe Legal-Tech-Team in Form von Philipp Plog, Stephan Zimprich und Jacob Feder. Letzter war durch das kürzlich startende Mentoren-Programm dazu auserkoren, mich durch das Gebäude zu führen und künftig meine mehr oder weniger dummen Fragen zu erdulden. Bei einem gemeinsamen Mittagessen hatten wir vier die Gelegenheit, einander kennenzulernen. Danach ging es nach einer kurzen Einarbeitung auch schon mit der ersten Aufgabe los und ein – besonders in diesen Tagen – abwechslungsreicher und aufregender Tag ging zu Ende. So viel hatte ich schon lange nicht mehr zu erzählen als ich nach Hause kam!

Den schönen Ausblick auf die Elbphilharmonie von meinem Büro konnte ich danach leider nicht mehr genießen, denn dann ging es ins Home Office. Nach ein paar technischen Startproblemen funktionierte auch das reibungslos. Spätestens im ersten digitalen Teammeeting bekam ich dann ein Gesicht zu jedem Namen aus meiner Abteilung. Wenngleich einem der menschliche Kontakt oder die fancy Kaffeemaschine fehlt, macht die Arbeit auch von zuhause Spaß.

Auswärtstermin am Landgericht Hamburg

Eine Ausnahme vom Home Office gab es glücklicherweise: einen Gerichtstermin vor dem Landgericht Hamburg. Gegenstand war die Unterlassungsklage eines Mitbewerbers unseres Mandanten, die der Art aussichtsreich war, dass der gegnerische Anwalt in Untervollmacht auf die Einschätzung des Gerichts antwortete: „Ich sitze hier ja auf dem verlorensten Platze […]“. Anders als in Mecklenburg-Vorpommern, wo ich mein Referendariat mache, wurde hier die gesamte Verhandlung mit Maske und viel Lüften abgehalten. Zurück ins Home Office gingen wir trotzdem mit einem erfolgreichen Vergleich für unseren Mandanten.

Neben dem üblichen Tagesgeschäft fanden auch viele andere Veranstaltungen einfach digital statt. Von der virtuellen Kaffeepause mit den anderen Hamburger Referendarinnen Anna und Marie bis zur neuen Webinar-Reihe für Referendare mit dem ersten Vortrag von Martin Lose und der Arbeit eines IP-Anwalts. Auch die Zusammenarbeit mit der Bucerius Law Clinic findet jetzt digital statt: Wir wurden zunächst per Zoom in die dortige Arbeit eingearbeitet, aber auch die künftige Beratung wird digital stattfinden.

Es geht alles digital, aber dennoch freue ich mich, wenn ich vielleicht noch ein paar Wochen meiner Station im Büro verbringen kann!

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