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Associate Talk mit Raoul Schätzler

Datum:

23.03.2021

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Warum hast Du Dich für einen Berufseinstieg bei Fieldfisher entschieden?

Nachdem ich bereits als wissenschaftlicher Mitarbeiter einen ersten Eindruck von der Kanzlei und den Mitarbeitern gewinnen konnte, wollte ich einen tieferen Einblick erhalten und beschloss, die Anwaltsstation ebenfalls im Düsseldorfer Kartellrechtsteam zu absolvieren. Hier hat sich mein erster guter Eindruck von flachen Hierarchien und einer frühen aktiven Einbindung in den Teams auch über einen längeren Zeitraum bestätigt. Daher habe ich gerne zugesagt, als sich die Möglichkeit bot, als Anwalt für Fieldfisher tätig zu sein.

Was ist das Besondere an Fieldfisher?

Fieldfisher ist eine Kanzlei mit einer überdurchschnittlich jungen Partner- und Anwaltsstruktur. Das macht sich insbesondere an der stetigen dynamischen Weiterentwicklung in allen Bereichen, bei der auch junge Anwält:innen bereits zur Mitarbeit motiviert werden, und an den flachen Hierarchien bemerkbar.

Wie sieht die tägliche Arbeit im Bereich Kartellrecht für eine:n Berufseinsteiger:in aus?

Das spannende an der Arbeit im Kartellrechtsteam ist, dass es den „einen“ typischen Arbeitstag praktisch nicht gibt. Bereits als Berufseinsteiger wird man aktiv in die Mandantenkommunikation eingebunden, bearbeitet eigenständig kleinere Anfragen von Mandanten, beispielsweise zur kartellrechtlichen Einschätzung von Lieferverträgen und erstellt Schriftsatzentwürfe für Verfahren vor dem Bundeskartellamt oder den Gerichten.

Wie werden junge Anwält:innen von Fieldfisher gefördert?

Junge Anwälte werden von Anfang an in die Mandatsarbeit mit eingebunden und sind nicht lediglich für die Recherche im Hintergrund zuständig. Gerade hier gibt es aufgrund des hohen Maßes an Eigenständigkeit und Eigenverantwortung einen sehr hohen Lerneffekt. Darüber hinaus fördert Fieldfisher seine Anwälte im Rahmen von regelmäßig stattfindenden Associate Trainings, sowohl zur Weiterentwicklung der beruflichen Kompetenzen als auch zur Grundlagen der Betriebswirtschaft. So konnte ich beispielsweise bereits an einem Associate-Training für Bilanzen sowie an einem Kommunikationstraining für Anwälte teilnehmen.

Welche Qualifikationen bzw. Vorkenntnisse sollte ein:e Berufseinsteiger:in im Bereich Kartellrecht mitbringen?

Wünschenswert sind natürlich bereits vorhandene Kenntnisse im Bereich Kartellrecht, die idealerweise bereits in der Praxis, beispielsweise bei einer Behörde im Rahmen des Referendariats, vertieft wurden. Darüber hinaus ist gerade im Bereich Kartellrecht ein grundsätzliches Interesse an (volks-) wirtschaftlichen Zusammenhängen hilfreich.

Was ist das Spannendste, was Dir bisher in Deinem Berufsalltag passiert ist?

Gerade als Berufseinsteiger gibt es am Anfang natürlich viele spannende Momente, beispielsweise den ersten Mandantentermin und die Einreichung des ersten Schriftsatzes – beides fand bei mir innerhalb des ersten Monats als Anwalt statt. Auch durfte ich bereits in den ersten Monaten eigenständig eine Schutzschrift erstellen und einreichen. Dieses in mich gesetzte Vertrauen empfand ich als großes Zeichen der Wertschätzung. Abgesehen von der juristischen Arbeit sind darüber hinaus regelmäßige Retreats mit allen Mitarbeitern der deutschen Standorte großartig. Das letzte Mal ging es mit allen Kollegen deutschlandweit für ein paar Tage nach Lissabon. Und am Düsseldorfer Standort ist besonders die traditionelle Karnevalsfeier eine tolle Möglichkeit, die Kollegen auch abseits des Büroalltags kennenzulernen.

Was ist Dein Ausgleich zum Büroalltag?

Sport, Städtetrips und gesellige Abende mit Freunden.

Welche drei Begriffe assoziierst Du mit dem Wort Jura?

Willenskraft: ohne die geht es gerade im Studium und im Referendariat nicht
Spaß: trotz all der Anstrengungen sollte Jura vor allem auch Spaß machen
Vielfältigkeit: gerade nach dem Referendariat eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten, um als Jurist in einem Bereich tätig zu sein, der einen selbst aus- und erfüllt

Du planst ein jura-freies Wochenende auf einer einsamen Insel und darfst drei Dinge mitnehmen. Welche sind das?

Ein gutes Buch, eine Flasche Wein und gute Musik.

Welchen Tipp würdest Du gerne jeder:m Nachwuchsjurist:in mitgeben?

Man sollte sich sowohl während des Studiums als auch während des Referendariats nicht zu sehr stressen lassen. Das ist gerade auch wichtig, um herauszufinden, wo die eigenen Interessen liegen. Es gibt nicht den „einen“ richtigen Weg – man sollte deswegen auch immer wieder auf das eigene Bauchgefühl hören.

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